_Der Barkeeper
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In meinem bewegten Leben habe ich schon viel gemacht, viel erfahren und eine Menge erlebt. Ich habe bei Expeditionen am Nordpol mitgemacht, um dort Eisbären zu füttern, ich war Toilettenmann in einem schicken casino, ich war Müllmann und ich war auch Barkeeper. Besonders dort habe ich einige wichtige Erkenntnisse sammeln können, auch wenn man es kaum für möglich halten mag.
In meiner Laufbahn hinter der Theke habe ich ja viel gesehen und viel erforscht. So kann ich euch nun erzählen, dass ich während meiner Tätigkeit zwischen Schnaps und Biergläsern auch zu der wertvollen Erkenntnis gelangen konnte, dass besoffen nicht gleich besoffen bedeutet, sondern dass der Betroffene verschiedene Stadien durchläuft, bis er sich schließlich ins Koma gesoffen hat. Wie die einzelnen Phasen genau aussehen, werde ich im Folgenden genau erläutern.
In der ersten Phase kommt es zu einem leichten Grinsen und der Gast versucht, mit der Kellnerin anzubandeln, um sich dann, nachdem er sich den erwarteten Korb eingefangen hat, mit dem Rücken zur Wand hinstellt, um das muntere Treiben in der Bar weiter zu beobachten.
Beim Durchlaufen der Phase Zwei wird das blöde Grinsen noch breiter und die Augenbrauen fangen an, unkontrolliert zu zucken. Er muss auch immer öfter auf die Toilette zum Pinkeln gehen, wäscht sich aber nicht mehr die Hände.
Wenn der Proband dann bei Stufe Drei angekommen ist, dann keimt sein Charme auf und nähert sich dem anderen Geschlecht. Sein Selbstbewusstsein wird stärker wie auch sein übler Geruch aus dem Mund.
Stufe Vier wird schon etwas heikel, denn der Betroffene verliert so langsam sein Gleichgewicht und kann die Sprache nicht mehr so recht kontrollieren. Aber plötzlich kann er zehn Fremdsprachen fließend sprechen.
Angekommen bei Phase Fünf wird er sehr anhänglich und hat auch keine Probleme damit, wildfremde Personen zu umarmen. Aber auch der Speichel verlässt unkontrolliert den Mundbereich.
Stufe Sechs veranlasst den Betroffenen, sich eine Bank im Park als Ruhestätte zu suchen. Er ist sehr hungrig, kann über Weltpolitik philosophieren, pflegt innige Freundschafte mit Parkuhren und diskutiert mit dem Bankautomaten.
Bei Phase Sieben kommt es zum Verlust der Muttersprache sowie zum Verlust der Kontrolle des Mageninhalts. Auch ist ein Ansatz zum Größenwahn zu erkennen.
Phase Acht veranlasst zum unkontrollierten Wasserlassen, das Gedächtnis versagt völlig und das Sprachzentrum ist schwer gestört.
Phase Neun zeichnet sich durch versuchte Kopulation mit dem Nachbarshund aus, allerdings mit so schwere Folgen, dass in den meiste Fällen die zehnte Phase gar nicht mehr erreicht werden kann.
In meinem bewegten Leben habe ich schon viel gemacht, viel erfahren und eine Menge erlebt. Ich habe bei Expeditionen am Nordpol mitgemacht, um dort Eisbären zu füttern, ich war Toilettenmann in einem schicken casino, ich war Müllmann und ich war auch Barkeeper. Besonders dort habe ich einige wichtige Erkenntnisse sammeln können, auch wenn man es kaum für möglich halten mag.
In meiner Laufbahn hinter der Theke habe ich ja viel gesehen und viel erforscht. So kann ich euch nun erzählen, dass ich während meiner Tätigkeit zwischen Schnaps und Biergläsern auch zu der wertvollen Erkenntnis gelangen konnte, dass besoffen nicht gleich besoffen bedeutet, sondern dass der Betroffene verschiedene Stadien durchläuft, bis er sich schließlich ins Koma gesoffen hat. Wie die einzelnen Phasen genau aussehen, werde ich im Folgenden genau erläutern.
In der ersten Phase kommt es zu einem leichten Grinsen und der Gast versucht, mit der Kellnerin anzubandeln, um sich dann, nachdem er sich den erwarteten Korb eingefangen hat, mit dem Rücken zur Wand hinstellt, um das muntere Treiben in der Bar weiter zu beobachten.
Beim Durchlaufen der Phase Zwei wird das blöde Grinsen noch breiter und die Augenbrauen fangen an, unkontrolliert zu zucken. Er muss auch immer öfter auf die Toilette zum Pinkeln gehen, wäscht sich aber nicht mehr die Hände.
Wenn der Proband dann bei Stufe Drei angekommen ist, dann keimt sein Charme auf und nähert sich dem anderen Geschlecht. Sein Selbstbewusstsein wird stärker wie auch sein übler Geruch aus dem Mund.
Stufe Vier wird schon etwas heikel, denn der Betroffene verliert so langsam sein Gleichgewicht und kann die Sprache nicht mehr so recht kontrollieren. Aber plötzlich kann er zehn Fremdsprachen fließend sprechen.
Angekommen bei Phase Fünf wird er sehr anhänglich und hat auch keine Probleme damit, wildfremde Personen zu umarmen. Aber auch der Speichel verlässt unkontrolliert den Mundbereich.
Stufe Sechs veranlasst den Betroffenen, sich eine Bank im Park als Ruhestätte zu suchen. Er ist sehr hungrig, kann über Weltpolitik philosophieren, pflegt innige Freundschafte mit Parkuhren und diskutiert mit dem Bankautomaten.
Bei Phase Sieben kommt es zum Verlust der Muttersprache sowie zum Verlust der Kontrolle des Mageninhalts. Auch ist ein Ansatz zum Größenwahn zu erkennen.
Phase Acht veranlasst zum unkontrollierten Wasserlassen, das Gedächtnis versagt völlig und das Sprachzentrum ist schwer gestört.
Phase Neun zeichnet sich durch versuchte Kopulation mit dem Nachbarshund aus, allerdings mit so schwere Folgen, dass in den meiste Fällen die zehnte Phase gar nicht mehr erreicht werden kann.